Vom 28. September bis 4. Oktober 2025 fand die diesjährige Fremdsprachenreise der 7AGF, 7BGF und 7CGF nach Málaga, Spanien statt.
Unsere über 40 Schüler*innen und drei Lehrkräfte haben Aktivitäten mit zwei verschiedenen spanischen Schulen durchgeführt und das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Natascha Verzi und Jana Neugschwendtner erzählen im Folgenden von einigen Erlebnissen der Reise:
Zusammen mit einer spanischen Schulklasse trafen wir uns an der Strandpromenade und lernten uns spielerisch kennen. Dies war die erste Möglichkeit, unsere Spanisch-Kenntnisse unter Beweis zu stellen, das Eis zu brechen und die Schüler*innen der anderen Schule ein wenig kennenzulernen. Danach teilten wir uns in Kleingruppen auf, mit jeweils ein paar österreichischen und spanischen Jugendlichen und arbeiteten gemeinsam an mehreren Kurzvideos zum Thema kulturelle Unterschiede bzw. Werbevideos. Dabei mussten wir nicht nur das Video aufnehmen, sondern auch miteinander kommunizieren, um unsere Ideen auszutauschen.
Mit einer anderen Schulklasse verabredeten wir uns am Strand, um gemeinsam verschiedene Sportarten auszuüben. Zunächst spielten wir ein paar allgemeine Bewegungsspiele um die neue Gruppe kennen zu lernen. Danach ging es über zu Sportspielen wie Fußball, Beachvolleyball, Ultimate Frisbee und Spikeball. Zwischendurch konnten wir uns im Meer abkühlen. Dadurch, dass der Sport im Vordergrund stand und auf die grammatikalische „Richtigkeit“ unserer Spanisch-Kenntnisse in diesem Fall kein Hauptaugenmerk gelegt wurde, fiel uns das freie Sprechen viel leichter und man hatte weniger Sprechängste. Sport ist generell immer eine gute Möglichkeit, um Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen einander näher zu bringen.
An einem Vormittag besuchten wir eine katholische Privatschule in Málaga. Wir bekamen eine detailreiche Führung durch das Schulgebäude und uns wurde das spanische Schulsystem erklärt. Auch einen Fachschulzweig Mechanik gab es an diesem enorm großen Schulzentrum. In der großen Pause hatten wir die Möglichkeit, uns mit den spanischen Schüler*innen am riesigen Pausenhof zu unterhalten oder gemeinsam Spiele zu spielen. Da die Oberstufenschüler*innen genau an diesem Tag spontan einen Streik geplant hatten, waren vorwiegend Unterstufenschüler*innen und auch Schüler*innen der Volksschulklassen anwesend. Besonders die jüngeren Kinder hatten absolut keine Scheu vor uns und erzählten uns alles über sich und ihren Schulalltag, beantworteten geduldig unsere Fragen und wollten auch von uns einiges wissen.
Jana Neugschwendtner & Natascha Verzi